FEDERWEISSER - So schmeckt der Herbst!
Wenn die Weinbergsarbeit sich dem Ende nähert und die Lese beginnt, überbringt der Federweiße seine erste Herbstbotschaft an die Weinfreunde. Begleitet von intensiven Herbstaromen, vom Duft herzhafter Zwiebelkuchen und leckerer Pilze ist er ein Vorbote des guten Geschmacks in geselliger Runde. Sein Temperament hat dem Federweißen, je nach Herkunft, viele Namen eingebracht: Bitzler, Rauscher oder Sauser - sie alle beschreiben sein Ungestüm, das er dem gerade begonnenen Gärprozess verdankt. Denn wenn die Hefen den natürlichen Zucker im frische gepressten Traubensaft in Alkohol verwandeln, entsteht auch Kohlensäure, die den jungen (Fast-)Wein zum Prickeln bringt.
Der Name Federweißer ist übrigens nicht auf die meist helle Farbe sondern auf die von der Hefe erzeugten Trübstoffe zurückzuführen, die im Glas wie winzige Federn tanzen. Immer häufiger ist er - aus roten Trauben gewonnen - auch als roter Rauscher anzutreffen.
Idealerweise trinkt man den neuen Wein auf dem halben Weg vom Traubensaft zum Wein, wenn sich Süße, Alkohol und Fruchtsäure in guter Balance befinden. Zu diesem Zeitpunkt weist er einen Alkoholgehalt von etwa fünf Volumenprozent auf. Im weiteren Verlauf der Gärung weicht die anfänglich verführerische Süße nach und nach dem Alkohol und verleiht dem Federweißen eine zunehmend herbe Note.
Die Federweißer-Saison ist kurz. Genießen Sie ihn jetzt!
(Quelle: Deutsches Weininstitut, Mainz)
Der Wein
- der trockene Wein mit angenehmer Milde und erfrischendem Bukett
- der Wein für Kenner und Genießer
- der Wein gewachsen auf den Sandhügeln der Mark
- ein Wein aus Werder (Havel)
- ein Wein gekeltert in der 680jährigen Tradition des märkischen Weinbaus
- ein Wein in weiß, rot und rosé
- Der Wein - seit 1991 gekeltert von erfahrenen Kellermeistern im Landesweingut von Sachsen-Anhalt "Kloster Pforta" in Bad Kösen. Hier wird streng darüber gewacht, dass aus unseren Trauben beste Weinqualitäten entstehen. Die Preise bei DLG und Landesweinprämierungen beweisen es.
- Ein Wein hervorragend für Sekt und Perlwein geeignet - diese Produkte entstehen aus unseren im LWG hergestellten Grundweinen in der St. Laurentius Sektkellerei Herres in Leiwen an der Mosel.
Der Werderaner Wachtelberg ist ein märkischer Traditionswein, der an die über 800jährige Geschichte des Weinbaus in der Mark erinnern soll. 1985 wurden 4,8 ha Müller-Thurgau wieder aufgerebt. Auf der nördlichst gelegenen, weingesetzlich erfaßten Reblage der Welt gedeiht ein sehr schöner milder Wein mit wenig Säure, da er auf Sandboden gewachsen ist.
Charakteristik des Weins
typisch märkisch
- trocken, aber nicht herb,
- fruchtig,
- leicht,
- mild und
- spritzig
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Unsere Weine vom Wachtelberg
Müller-Thurgau
in den Geschmacksrichtungen: trocken, halbtrocken und lieblich
Ein weicher, leichter und ausgewogener Wein, der im Duft an Geranien und im Geschmack an den Weinbergspfirsich erinnert. Für uns auch ein wichtiger Grundwein zur Herstellung unserer Qualitätsperlweine und Sekte.
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Saphira
trocken
Der Wein hat einen neutralen aber betont fruchtigen Geschmack mit sehr eleganter Säurestruktur. Trocken ausgebaut kann er seine Nähe zum Riesling nicht verbergen.
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Kernling
trocken
Der Wein besticht auch auf dem Sandboden durch seine Feinheit der Aromen bei betont fruchtiger und angenehmer Säure.
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Sauvignon blanc
trocken
Der Wein entfaltet auch auf dem Sandboden sein sortentypisches Bukett mit leichten Vanillearomen.
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Dornfelder
trocken
Der Sandboden bekommt ihm besonders gut und führt zu milden Weinen mit angenehmer Säure. Seine körperreiche Frucht erinnert deutlich an Kirsche.
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Regent
trocken und halbtrocken
Es ist für uns die wichtigste Rotweinsorte. Scheinbar sorgt auch hier der Sandboden für Weine mit großer Milde und samtigem Geschmack, deren Frucht stark nach Cassis duftet. Besonders im 225 l Barrique-Fass entstehen hervorragende Weine.
Diese Rebsorte ist für uns auch für die Herstellung von Rotling und Roséweinen unentbehrlich!
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Landesweinprämierung 2008
Bei der diesjährigen Landesweinprämierung haben wir für den Müller-Thurgau trocken und Sauvignon Blanc trocken (beide 2007) jeweils den Silbernen Preis erhalten.
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